© Amnesty International
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AI YOUTH Erfahrungsbericht I'M HERE Youth Camp

9./10. Dezember 2017
Am 9. und 10. Dezember 2017 fand in Zürich das I'M HERE Youth Camp statt. Am Tag der Menschenrechte kamen zahlreiche Youth-Mitglieder zusammen um mehr über Menschenrechte zu erfahren und selber aktiv zu werden.

Am ersten Tag des Treffens, wurde der Film «Tickling Giants» im Rahmen des Human Rights Filmfestival im Kosmos gezeigt. Eine Doku vom ägyptischen Politsatiriker Bassem Youssef. Er wurde mit seiner Nachrichtensatireshow «Al Bernameg», die bis zu 30 Mio. Zuschauer pro Sendung erreichte, berühmt. Tickling Giants setzt sich mit der Revolution von 2011 in Ägypten und dem Aufstieg und Fall seiner Nachrichtensatire Show auseinander. Es zeigt eine ehrliche Sicht hinter die Kulissen. Abgesehen davon beweist der Film auf eine charmante Art, dass Humor keine Grenzen kennt, denn es gab einige Lacher. Am Schluss war das Publikum sichtlich berührt. Als der Abspann lief, gab es eine Standing Ovation. Bassem, der zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit seiner Angehörigen nach Amerika geflüchtet ist, war anwesend. Er war sichtlich müde von der Reise. Trotzdem hat er sich Zeit genommen, um Fragen zu beantworten und Fotos mit seinen neu dazugewonnenen Fans zu schiessen. Daraufhin folgte ein exklusives Meet and Greet mit ihm. Weil er so müde war, haben wir ihm dabei keine weiteren Fragen mehr gestellt. Unser einziger Wunsch war ein Gruppenfoto. Den hat er uns erfüllt.

Der nächste Tag, der 10.12.17, war ein besonderer. Es war nämlich der Tag der Menschenrechte. Die Teilnehmenden des Camps, die aus der französisch- und deutschsprachigen Schweiz angereist waren, gingen auf die Strasse, um Passanten nach Selfies zu fragen. Aus diesen Selfies wird später ein grosses mosaikartiges Bild generiert. Die Aktion war Teil der «I’m Here» Kampagne. Die Kampagne verfolgt das Ziel, Amnestie für den in Tschad verhafteten Blogger Mahadine zu erlangen. Weil der siebenfache Vater einen regimekritischen Beitrag auf Facebook veröffentlicht hat, wurde er auf Lebenslänglich verhaftet und gefoltert. Unsere Aktion soll zeigen, dass wir für ihn da sind. Dem kalten Wetter, dem Schnee und der Sprachbarriere wurden dafür getrotzt. Viele Passanten liessen sich ablichten, oder machten ein Selfie für Mahadine. Am Ende des Camps liessen wir Amnesty-Luftballone in den Himmel fliegen und verabschiedeten uns voneinander.

Manu Alexander, Mitglied Amnesty Youth

 

 

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